Wertschöpfungskette
Regenerative Lebensmittel verbinden Böden, Höfe und Menschen –
wir bringen sie zusammen.
Vom Feld auf den Teller – und direkt ins Leben der Menschen.
Regenerative Landwirtschaft kann nur dann bestehen, wenn sie auch wirtschaftlich tragfähig ist. Das bedeutet häufig: weniger Zwischenhändler, die die Marge schmälern. Im heutigen Lebensmittelsystem haben es kleine und regenerativ wirtschaftende Betriebe oft schwer, ihre Produkte direkt in den regionalen Markt zu bringen.
Deshalb unterstützen wir den Aufbau regionaler Wertschöpfungsketten, indem wir echte Begegnungsräume und Austauschmöglichkeiten schaffen – für eine enge Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft, Logistik und der Außer-Haus-Verpflegung. So können Landwirt:innen faire Margen erzielen, während öffentliche Einrichtungen und Unternehmen Zugang zu hochwertigen, gesunden und klimapositiven Lebensmitteln erhalten.
Gemeinsam mit lokalen Erzeuger:innen, Verarbeiter:innen sowie Partner:innen aus Gastronomie und Handel schließen wir die fehlenden Verbindungen und stärken die Region Schritt für Schritt.
So funktioniert’s
Regionales Angebot erkennen
Wir erfassen und systematisieren das Angebot bioregionaler landwirtschaftlicher Produkte.
Erkennen und Konzipieren der nötigen Infrastruktur
Gemeinsam erarbeiten wir, welche Bausteine eine effiziente und stabile Belieferung der Großküchen ermöglichen – von Mikrologistik bis Vorverarbeitung.
Sensibilisieren der Konsument:innen
Durch Ernährungsbildung und Kochworkshops in Schulen sowie durch Kochtrainings für Köch:innen stärken wir das Bewusstsein für die Qualität regionaler Lebensmittel.
Gewinnen von mutigen Partnerkantinen
Wir erheben den Bedarf der regionalen Großküchen und begleiten mit individualisierter Beratung.
Runder Tisch Bioregionale Wertschöpfungskette
Wir vernetzen Landwirtschaft mit Küchen, Vorverarbeitung und Mikrologistik zum Aufbau tragfähiger Kooperationsstrukturen.
Credit: Alexander Stertzik
Win-Win-Wins für Höfe, Ernährungssouveränität, Umwelt und Gesundheit
Wir stärken regenerativ wirtschaftende Höfe, indem wir Anbau, Verarbeitung und Konsum besser verbinden. Die neue Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette schafft Systeme, die Betriebe tragen, Regionen stärken und Ernährungssouveränität spürbar machen.
Wir setzen auf eine regenerative Bewirtschaftung, die die Bodenfruchtbarkeit verbessert, die Widerstandskraft gegen Extremwetter erhöht, die Biodiversität fördert und mit weniger klimaschädlichen Inputs auskommt. Zudem entlasten kurze regionale Wege das Klima und halten die Wertschöpfung vor Ort.
So sind Lebensmittel aus regenerativer Landwirtschaft nährstoffreich, unterstützen ein vielfältiges Mikrobiom und enthalten weniger Pestizidrückstände. Gesunde Böden schaffen gesunde Lebensmittel – und damit gesunde Menschen.
Solche Ernährungssystemen sollen mehr zurückgeben, als sie nehmen – für Höfe, Umwelt und Gesundheit. Schritt für Schritt, mit jeder neuen Verbindung und jedem Betrieb, der diesen Weg mitgeht.
Not just a label – a path forward.
Regenerative farming takes time. This system is designed to recognise progress – not perfection.
For farmers, it provides structure, support and potential for additional income. For buyers and consumers, it creates transparency, trust and a shared understanding of what regenerative really means.
And for the transition to succeed, we need both.
„Mein Anspruch ist, dass wir unsere großartigen landwirtschaftlichen Betriebe – und damit unsere Kulturlandschaft – stärken. Und dass die Menschen in den Großküchen der Bodenseeregion gutes und gesundes Essen direkt von unseren regionalen Höfen bekommen können. “
Bettina Dreiseitl, Projektleitung Wertschöpfungskette
Der Prozess ist in vollem Gange.
Derzeit entwickeln wir erste Pilotpartnerschaften in der Bodenseeregion – im engen Austausch mit regionalen Landwirt:innen und Großküchen, mit Logistik und Verarbeitungsbetrieben.
Wenn du neugierig auf unsere Arbeit bist – melde dich einfach bei uns!